Barcelona, die begeisternde Stadt auf eigene Faust erleben

Ein weiteres Highlight unserer Spanien – Portugal-Kreuzfahrt mit der AIDAstella stelle ich dir heute auf meinem Reiseblog vor: Barcelona, die quirlige Hauptstadt von Katalonien. Vor ca. 7 Jahren war ich schon mal in dieser fortschrittlichen Stadt an der Costa Brava, damals mit meinen Reisefreundinnen. Die Stadt mit den vielen tollen Sehenswürdigkeiten hat mich schon bei meinem 1. Besuch fasziniert.

Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir das Schiff verlassen und sind mit dem AIDA-Shuttlebus zu der Kolumbussäule an den Las Ramblas gefahren. Der Anlegeplatz war im Hafen von Barcelona ziemlich weit draußen.

Kolumbussäule

Die Kolumbussäule, das weit sichtbare Wahrzeichen zwischen dem Hafen und der Las Ramblas, wurde zur Weltausstellung im Jahr 1888 errichtet. Mit seinem Zeigefinger zeigt der Entdecker Amerikas aufs Meer. Im Inneren der Säule fährt ein Lift auf die Aussichtsplattform, von welcher du eine gigantische Aussicht auf Barcelona und das Meer hast.

Kolumbussäule am Ende der Las Ramblas in Barcelona

Kolumbussäule am Ende der Las Ramblas

 

Las Ramblas

Von der Kolumbussäule aus sind wir über die Las Ramblas geschlendert, die kunterbunte, ca. 1,3 Kilometer lange Promenade und Einkaufsmeile in Barcelonas Zentrum. Hier spielt das Leben der Einheimischen, hier wird flaniert, eingekauft, sich mit Freunden getroffen…

Der Grünstreifen im Stadtzentrum ist umgeben von schönen alten Gebäuden, im Fußgängerbereich in der Mitte befinden sich jede Menge Marktstände mit farbenfrohen Blumen, teilweise netten Mitbringseln und fliegenden Händlern. Zwischendurch treten immer wieder Straßenkünstler auf.

Wunderschöne Häuserfassaden an der Las Ramblas

Wunderschöne Häuserfassaden an der Las Ramblas

 

An der Las Ramblas findest du auch die Markthalle von Barcelona, den Mercat de la Boqueria. Leider hatten wir nicht genügend Zeit, diese zu besuchen.

Sagrada Familia

Am Ende der Las Ramblas sind wir links abgebogen, Richtung U-Bahnstation Universitat und sind von dort aus mit der U-Bahn direkt zur Sagrada Familia gefahren.

Als wir die Treppe von der U-Bahn hochstiegen, wurden wir von den rießigen Ausmaßen der beeindruckenden Kirche nahezu erschlagen, ebenso von den Touristenmassen.

Ein unvollendetes Meisterwerk Gaudis Sagrada Familia, auf unserer Tour auf eigene Faust durch Barcelona

Sagrada Familia, die berühmte Gaudi Kirche in Barcelona, die sich schon seit über 130 Jahren im Bau befindet.

 

Den Innenraum der Kirche haben wir nicht besichtigt. Falls du die Kirche auch im Inneren besichtigen möchtest, sollten die Tickets im Vorfeld reserviert werden. Beim Bewundern der Fassaden in den ganz unterschiedlichen Baustilen solltes du dir Zeit nehmen, um die vielen Details zu betrachten. In der Fassade sind viele biblische Geschichten und Botschaften versteckt.

Hier siehst du einen Ausschnitt der Sagrada Familia, wo die unterschiedlichen Baustile erkennbar sind

Hier ein Eindruck der sehr vielfältigen Baustile der Sagrada Familia

 

An der Kirche wird schon seit dem Jahre 1882 gebaut, seit 1883 wurde der Bau unter der Leitung des berühmten katalanischen Architekten Antoni Gaudi bis zu dessen Tod 1926 geleitet. Gaudi hat den Bau der berühmtesten Sehenswürdigkeit Barcelonas bis heute geprägt.

Die Kirche soll im Jahr 2026 fertiggestellt werden. Der Bau wird übrigens hauptsächlich durch die Eintrittsgelder finanziert.

Parc Güell

Die nächste Sehenswürdigkeit, die auf unserem Plan stand, war der Parc Güell. Dieser wurde ebenfalls hauptsächlich von dem Architekten Antoni Gaudi erschaffen. Von der Sagrada Familia sind wir mit Handynavigation zum Parc Güell gegangen. Es ging hauptsächlich bergan, die Handynavigation war nicht sehr genau. Aber irgendwann sind wir angekommen. Falls du nicht so gerne den Berg hochläufst, bietet sich hier ein Taxi an.

Vom Parc Güell hast du eine atemberaubende Aussicht über Barcelona

Atemberaubende Aussicht vom Parc Güell über Barcelona

 

Am Parc Güell waren ebenfalls jede Menge Touristen unterwegs. Zuerst haben wir die tolle Aussicht über Barcelona genossen, die von hier oben wirklich atemberaubend ist!

Für die kostenpflichtige Zone des Parkes ist es sinnvoll, die Tickets im Voraus zu reservieren, sonst kann es passieren, dass man mehrere Stunden auf den Einlass warten muss. Es werden immer nur eine gewisse Anzahl von Besuchern in den Park gelassen.

Im Parc Güell in Barcelona, Antoni Gaudis Hommage an die Natur

Parc Güell, Antoni Gaudis Hommage an die Natur

 

Meiner Meinung nach reicht es aber vollkommen den Park ausserhalb der kostenpflichtigen Zone anzuschauen, so wie wir es getan haben. Bei einem Spaziergang durch diesen Teil des Parkes können viele Sehenswürdigkeiten  Antoni Gaudis bestaunt werden, die der Künstler gekonnt mit der Natur und den Gegebenheiten verknüpfte.

Die von Säulen getragene Terrasse, gesäumt von einer Bank mit Bruchkeramik verziert im Parc Güell in Barcelona

Von Säulen getragene Terrasse mit der Mosaik-Steinbank

 

Den Mittelpunkt des Parkes, der große Terrassenplatz mit der berühmten wellenförmigen, mit Fliesenbruchstücken verzierten Bank, ist von oberhalb wunderbar einzusehen. Dnr Eingangsbereich mit dem ebenfalls berühmten Drachen kannst du ebenfalls von außen anschauen. Im Inneren des Parkes befinden sich die beiden Gaudi Häuschen, in einem von ihnen hatte Gaudi einige Jahre gelebt. Heute ist es als Museum eingerichtet, in welchem die von Gaudi höchstpersönlich entworfene Möbilierung besichtigt werden kann.

Am Haupteingang des Parc Güell in Barcelona bewacht ein Drache mit Bruchkeramik verziert, den Aufgang zur Markthalle

Haupteingang zum Parc Güell

 

Gotisches Viertel mit der Kathedrale von Barcelona

Da unser Tag in Barcelona leider nicht unendlich war, haben wir vom Parc Güell zurück zu den Las Ramblas ein Taxi genommen.

Wir haben noch einen kurzen Abstecher in das gotische Viertel unternommen. Hier wurde vor über 2.000 Jahren eine Siedlung von den Römern gegründet und die Geschichte Barcelonas begang. Die meisten Baudenkmäler im gotischen Viertel stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Im gotischen Viertel, dem Mittelpunkt der Altstadt, windet sich ein Gewirr von engen Gassen durch die Stadt. Rechts und links der Gassen findest du kleine Lädchen und schnuckelige Boutiquen. Wir haben uns treiben lassen und die  teilweise wunderschönen, alten Fassaden bewundert.

Immer wieder triffst du auf wunderschöne alte Gebäude in den Gassen des gotischen Viertels von Barcelona

In den alten Gassen im gotischen Viertel

 

Mitten im gotischen Viertel befindet sich auch die imposante Kathedrale La Seu. Sie steht etwas erhöht auf einem Platz, an dem die Römer schon einen Tempel errichtet hatten. Die Kathedrale, die Terrasse der Kathedrale und ein kleines Museum können gegen Eintritt besichtigt werden. Das eingenommenen Eintrittsgeld wird für die umfangreichen Restaurierungen verwendet.

Mitten im gotischen Viertel steht die Kathedrale von Barcelona

Kathedrale La Seu im gotischen Viertel

 

Barcelona hat natürlich noch viel mehr an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es gibt hier auch die Möglichkeit mit dem Hop-on-Hop-off Bus die Stadt zu erkunden. Unterschiedliche Anbieter bieten verschiedene Routen an, zum Teil mit Audioguide, was ich persönlich sehr gut finde. Da erfährt man doch einiges zu den Sehenswürdigkeiten.

Für uns war es leider an der Zeit, uns in Richtung Schiff aufzumachen. An der Kolumbussäule kann man sich gut orientieren, ganz in der Nähe befindet sich die Haltestelle für den Shuttlebus. AIDA-Mitarbeiter haben uns dort empfangen und darauf geachtet, dass jeder in den richtigen Bus einsteigt.

Nach der Rückkehr auf das Schiff haben wir beim Abendessen einen letzten Blick auf das beleuchtete Barcelona geworfen und haben uns aufgemacht zu unserer nächsten Anlaufstelle dieser Kreuzfahrt. Das finde ich das tolle an Kreuzfahrten, du fährst total entspannt auf dem Schiff mit allen seinen Annehmlichkeiten und beim nächsten Landgang kannst du wieder spannende Dinge entdecken.

Ausflugstipps auf eigene Faust von unserer Kanarenkreuzfahrt findest du hier: Lanzarote – die faszinierende Vulkaninsel

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8 comments on “Barcelona, die begeisternde Stadt auf eigene Faust erleben
  1. Barcelona kennen wir so gut wie gar nicht. Ich war vor vielen Jahren einmal dort, kann mich aber kaum an die Ramblas erinnern. Vor zwei Jahren haben wir dort einen kurze Übernachtung auf dem Weg nach Lloret de Mar eingelegt und erneut die Stadt nur aus den Fenstern des Transferbusses gesehen. In Lloret hat uns der katalanische Jugendstil am meisten beeindruckt, und davon hat Barcelona ja auch einiges zu bieten. Daher interessiert uns die Stadt schon sehr. Danke für Deinen Einblick.

    • Der Besuch von Barcelona lohnt sich auf jeden Fall. Gerade wenn du dich für Architektur interessierst. Der Architekt Gaudi hat in der ganzen Stadt seine Spuren hinterlassen,

  2. Hallo Dagmar,
    Barcelona hat mir auch extrem gut gefallen. Neben den gezeigten Sehenswürdigkeiten fand ich die engen Gassen im gotischen Viertel toll. Wir haben dann noch einige Tage Strand in Sitges drangehängt. War ein tollter Urlaub!
    Liebe Grüße
    Elena

    • Ja, die durch die Gassen vom gotischen Viertel kann man sich wunderbar treiben lassen! Und die Strandnaehe ist natürlich auch ein Vorteil.

  3. Hallo Dagmar,
    Barcelona gefällt mir auch unheimlich gut und ist so unglaublich fotogen 🙂 Vor allem diese Fassaden mit ihren tollen Details finde ich super.
    Im Parc Güell war ich leider nicht, aber vllt bei einem nächsten Besuch 🙂
    LG Monique

    • Hallo Monique,
      ja das stimmt, in Barcelona könnte man dauernd fotografieren. Den Parc Güell kann ich dir nur empfehlen, wenn du mal wieder nach Barcelona kommst, schon allein der Aussicht wegen.
      Lg Dagmar

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