München – meine Top 3 der großartigen Aussichten

München, Hauptstadt mit Flair

Schon seit einigen Jahren stand München auf unserer Wunschliste für eine Städtereise. Kürzlich haben wir es endlich geschafft, in die bayrische Metropole mit seinem besonderen Flair zu fahren.

München, die Hauptstadt Bayerns, von vielen auch die „heimliche Hauptstadt Deutschlands“ genannt, besitzt seit 1157 die Stadtrechte. In München leben ca. 1,3 Millionen Menschen und damit ist München drittgrößte Stadt Deutschlands. Weitere liebevolle Bezeichnungen für München sind „Weltstadt mit Herz“ und „Nördlischste Stadt Italiens“. Das kann ich irgendwie verstehen, herrscht doch in München ein Stück italienisches Dolce vita.

Wir haben uns bei diesem Besuch der bayrischen Hauptstadt München von oben angeschaut:

Aussichtspunkt im Olympiapark in München

Unser erstes Ziel war der Olympiapark mit dem Olympiastadion und dem Olympiaturm. Und gleich vorneweg: Die Bayrische Metropole hat uns an allen 3 Tagen mit einem strahlend weiß-blauen Himmel empfangen!

Der Olympiapark wurde für die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut. Auf 22 Stelen wird die Geschichte der Entscheidung, der Bau der Anlagen, die erfolgreichen Sportler der Olympiade und über das schreckliche Attentat auf die israelische Mannschaft dargestellt.

22 Stelen erzählen von der Geschichte der Olympischen Spiele 1972 in München

22 Stelen erzählen von der Geschichte der Olympischen Spiele 1972

 

Heute finden im Olympiapark die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Berühmt ist der Olympiapark unter anderem auch wegen seiner einzigartigen Dachkonstruktionen.

Im Olympiastadion gibt es  Sportveranstaltungen, in der Olympiahalle finden häufig kulturelle und auch kommerzielle Veranstaltungen statt.

Beeindruckendes Olympiastadion in München

Beeindruckendes Olympiastadion

 

Eingebettet sind die Olympischen Sportstätten in den Olympiapark, der heute ein Naherholungsgebiet und mit ca. 160 Hektar eine der größten Grünanlagen für die Münchner und auch Touristen darstellt. Vom Olympiaberg hast du schon mal einen kleinen Überblick über das Gelände.

Den allerbesten Ausblick auf München und das Olympiagelände hast du allerdings vom Olympiaturm, der Turm war deshalb unser erklärtes Ziel im Olympiapark. Bei klarem Wetter sieht man hier bis zu den Alpen.

Fantastische Aussicht vom Olympiaturm auf das Stadion und die Olympiahalle in München mit ihrer besonderen Architektur

Fantastische Aussicht auf das Olympiastadion vom Olympiaturm

 

Auf den Turm kommt man mit einem Aufzug. Die Fahrt mit dem Aufzug in eine Höhe von ca. 175 Meter geht rasant in die Höhe und dauert in etwa eine halbe Minute. Der Fahrtpreis beträgt € 7,00 für Erwachsene.

Noch mehr Zahlen und Fakten zum Olympiaturm München, der heute als Fernsehturm fungiert:

Baubeginn war am 1. Juni 1965

Eröffnung am 22. Februar 1968

Die Gesamthöhe beträgt 291,28 Meter. Somit ist der Olympiaturm das höchste Gebäude in München.

Der Durchmesser des Fundamentes beträgt 40 Meter und verjüngt sich bis an die Spitze des Turmschaftes auf 4,5 Meter.

In 181 Meter befindet sich ein Drehrestaurant.

In der Höhe von 174,15 bis 192,6 Meter befinden sich die Aussichtsplattformen.

 

Aussichtspunkt in der Innenstadt von München

Der nächste Aussichtspunkt war der Turm der Pfarrkirche St. Peter, von den Einheimischen liebevoll Alter Peter genannt.

Nachdem wir uns im Hotel mit einem leckeren Frühstück gestärkt hatten, sind wir vom Park and Ride Parkhaus Messe West mit der U-Bahn ins Zentrum bis zum Stachus gefahren. Eigentlich heißt der Stachus ja Karlsplatz, aber so nennt ihn in München keiner. Sogar im Stadtplan steht Stachus.

Offiziell ist der Platz im 18. Jahrhundert nach dem Kurfürsten Karl Theodor benannt worden. Da dieser im Volk ziemlich unbeliebt war, benannten die Münchner den Platz lieber nach dem Wirt eines Wirtshauses am Karlsplatz, Eustachius. Daraus wurde im Laufe der Zeit „Stachus“.

Das Karlstor am Karlsplatz oder Stachus, wie die Münchner sagen ist der Eingang zur Fußgängerzone und Flaniermeile Münchens.

Karlstor am Karlsplatz oder Stachus, wie die Münchner sagen

 

Das Karlstor am Stachus war Teil der alten Stadtmauer von München und führt direkt in die Fußgängerzone.

Die Fußgängerzone lädt mit vielen kleinen Geschäften und Kaufhäusern zum Bummeln ein. Wir schlenderten an den Schaufenstern vorbei bis zum Marienplatz und von da Richtung Viktualienmarkt, zum Turm der Pfarrkirche St. Peter. Bei dem tollen Wetter mit hervorragender Fernsicht hatten noch viele andere die Idee auf den Turm zu steigen.

Wir haben unseren Plan geändert und sind erst auf den Viktualienmarkt. Obst- und Gemüsemärkte oder Markthallen finde ich immer interessant. Den Viktualienmarkt gibt es schon über 200 Jahre und der Name „Viktualienmarkt“ leitet sich vom lateinischen Wort Viktualien für Lebensmittel ab.

Vitamine, soweit das AUge reicht! Impressionen vom Viktualienmarkt in München

Vitamine, soweit das Auge reicht, auf dem Viktualienmarkt

Ich liebe Lebensmittelmärkte! Hier Impressionen vom Viktualienmarkt in München.

Impressionen vom Viktualienmarkt

 

Auf dem Viktualienmarkt findest du ein breit gefächertes Angebot an allen erdenklichen Lebensmitteln, von bayrisch bis exotisch. Hier durchzuschlendern und durchzuprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

Direkt neben dem Viktualienmarkt gibt es auch einen Biergarten, wo wir eine kleine Pause eingelgt haben.

Frisch gestärkt haben wir uns auf den Weg zum Alten Peter, wie der Turm liebevoll von den Einheimischen genannt wird, gemacht. Die Schlange am Kassenhäuschen war nun wesentlich kürzer und wir sind die ca. 306 Stufen hochgestiegen.

Der Alte Peter ist einer der schönsten Aussichtpunkte in Münchens Innenstadt. Die Anstrengungen des Aufstieges haben sich gelohnt! Hier hast du einen spektakulären Rundumblick über München. Bei klarem Wetter sieht man bis zu den Alpen.

Fantastischer Blick vom Turm der Pfarrkirche St. Peter auf die Frauenkirche in München

Blick auf die Frauenkirche vom Turm St. Peter

 

Nach diesen fantastischen Ausblicken sind wir noch ein wenig durch die Straßen geschlendert, haben bei einem Kaffee das bunte Treiben der Großstadt betrachtet und haben auch kurz ins Hofbräuhaus reingeguckt. Das war der zweite tolle Aussichtspunkt in München!

 

Aussichtspunkt im Englischen Garten in München

Der dritte Aussichtspunkt, den wir ansteuerten, liegt im Englischen Garten. Hier kann man wunderbar einen Tag verbringen, verschiedene Sehenswürdigkeiten anschauen, etwas sporteln, surfen, (surfen im Englischen Garten? Unten mehr dazu), auf einer der Liegewiesen picknicken, in Biergärten sitzen, flanieren, sehen und gesehen werden…

 

Es gibt einen Nord- und einen Südteil vom Englischen Garten. Wir haben uns den südlichen Teil für unseren Sonntagsspaziergang rausgesucht. Wir sind um ca. 11.00 Uhr angekommen, da gab es selbst bei herrlichstem Frühlingswetter noch genügend Parkplätze. Ganz in der Nähe des Chinesischen Turmes gibt es auch eine Bushaltestelle.

Ursprünglich war der Englische Garten von Kurfürst Karl Theodor 1789 als Militärgarten geplant. Hier sollten die Angehörigen der Armee Erholung finden. Der Park wurde dann 1792 als öffentlicher Volkspark an der Isar für die alle Münchner Bürger eröffnet.

Der Name Englischer Garten kommt angeblich von der Gestaltung des Parkes, der im Stil eines Englischen Parkes angelegt ist. Der Englische Garten ist einer der größten Stadtparks der Welt, größer als der Central Park in New York oder der Hyde Park in London.

Am Vormittag spazierten wir am Chinesischen Turm mit seinem riesigen Biergarten vorbei. Der Chinesische Turm wurde schon bei der Anlage des Englischen Gartens als Aussichtsturm im Stil einer Pagode gebaut. Heute ist er allerdings aus Sicherheitsgründen geschlossen, stellt aber immer noch das Wahrzeichen des Englischen Gartens dar und ist auch das bekannteste Bauwerk.

Der über 200 Jahre alte Chinesische Turm im Englischen Garten in München.

Der Chinesische Turm im Englischen Garten

 

Die nächste Station war der schönste Aussichtspunkt im Englischen Garten, der Rundtempel Monopteros. Von dem Rundtempel auf einem augeschütteten Hügel hast du eine atemberaubende Aussicht auf den Südteil des Englischen Gartens und auf die Skyline von München.

Spektakuläre Aussicht auf München vom Rundtempel Monopteros im Englischen Garten

Skyline von München

 

Gebaut wurde der Rundtempel Monopteros zu Ehren des Kurfürsten Karl Theodor und wurde 1837 fertiggestellt.

Von hier hast du eine spekakuläre Aussicht auf den Südteil des Englischen Gartens und auf die Skyline von München

Monopteros, ein Rundtempel im Englischen Garten mit herrlicher Aussicht

 

Sehr interessant fand ich auch das Japanische Teehaus im Englischen Garten. Es befindet sich etwas versteckt auf einer Insel im Japangarten.

Das Japanische Teehaus wurde von einer Teeschule aus Kyoto anlässlich der Olympischen Sommerspiele dem Freistaat Bayern gestiftet.

Hier finden im Sommerhalbjahr regelmäßig Teezeremonien statt, an denen man teilnehmen kann. Die Termine dafür findest du auf der Homepage des Teehauses.

Hier finden ab und an Teezermonien statt: Japanisches Teehaus im englischen Garten in München

Japanisches Teehaus im Englischen Garten

 

Jetzt kommen wir noch zu den Surfern im Englischen Garten, wie weiter oben schon erwähnt. Als ich zum ersten Mal von den Surfern auf dem Eisbach hörte, konnte ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Deshalb musste ich mir das unbedingt ansehen!

Der Eisbach ist ein künstlich angelegter Bach im Englischen Garten mit starker Strömung. An einer Steinstufe ensteht durch die starke Strömung die Eisbachwelle, die mitten in der Großstadt jede Menge Surfer anzieht. Spektakulär zum Zuschauen.

Wusstest du, dass man in München mitten in der Stadt Surfen kann?

Surfer auf dem Eisbach im Englischen Garten

 

Unser Hotel in München*

Während unseres Städtetrips in München haben wir im Best Western Hotel Erb übernachtet. Das Best Western Hotel Erb in Parsdorf können wir uneingeschränkt empfehlen.

Bei Städtereisen lege ich viel Wert auf ein gutes Frühstücksbuffet, damit ich immer gestärkt in den Tag starten kann. In unserem Hotel wurde hier alles angeboten, was das Herz begehrt. Es gab sogar bayrische Weisswürste!

Kleiner Teil des Frühstückbuffets im Best Western Hotel Erb in Parsdorf bei München

Ausschnitt aus dem Frühstücksbuffet im Best Western

 

Das Hotel liegt etwas ausserhalb der Stadt, verfügt dafür über einen riesigen, kostenlosen Parkplatz. Die nächste S-Bahnstation ist wenige Minuten zu Fuß entfernt, zur S-Bahn mit Park und Ride- Parkplätzen ist es ein paar Minuten mit dem Auto.

Das Best Western Hotel Erb in Parsdorf eigent sich durchaus auch für einen mehrtätigen Aufenthalt.

Im Untergeschoss befindet sich ein moderner, großzügiger SPA-Bereich mit mehreren unterschiedlichen Saunen und einem kleinen Fitness-Raum. Unser Aufenthalt war allerdings zu kurz, um den Wellness-Bereich zu testen. Wir haben nur einen kurzen Blick hineingeworfen.

So gemütlich schauts im SPA des Best Western Hotel Erb in Parsdorf aus

Gemütlichkeit im SPA des Best Western Hotel Erb

 

Nach dem Sightseeing in der Innenstadt von München haben wir den Abend auf der Terrasse des angeschlossenen Restaurants Alm Grill bei leckerem Essen gemütlich ausklingen lassen.

Unser Badezimmer im Best Western Hotel Erb in Parsdorf

Unser Badezimmer im Best Western Hotel Erb in Parsdorf

 

*Dieser Beitrag enthält Werbung für das Best Western Hotel Erb in Parsdorf. Herzlichen Dank an das Best Western Hotel Erb in Parsdorf für die Einladung, sowie an das kompetente und sehr aufmerksame Personal des Hotels.

Wenn dir mein Beitrag gefallen hat, lass gerne einen Kommentar hier. Vielleicht gefällt dir auch dieser Beitrag über Bamberg oder über die Mainfrankenmetropole Würzburg.

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade  Sommer, Sonne, Städtereisen in Deutschland von Raus ins Leben teil.

 

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4 comments on “München – meine Top 3 der großartigen Aussichten
  1. Liebe Dagmar,
    ich war schon so lange nicht mehr in München. Durch meine Mama, die in München geboren ist, fühle ich mich der Stadt sehr verbunden.

    Die Aussichtspunkte habe ich alle mal besucht. Den Englischen Garten finde ich richtig schön und auf dem Viktualienmarkt kannst du noch den bayerischen Marktfrauen lauschen.

    Lieben Dank für deine Teilnahme an meiner Blogparade.

    Viele Grüße
    Renate

    • Hallo Renate,
      dann wird es Zeit , dass du mal wieder hinfährst:-)
      Ist wirklich eine tolle Stadt.
      An deiner Blogparade habe ich gerne teilgenommen.
      Liebe Grüße Dagmar

  2. Pingback: Was man in München unbedingt einmal gesehen haben sollte - Mitreisend

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