Flusskreuzfahrt auf der Saône und Rhône
Nicht der Weg ist das Ziel, sondern die Erinnerungen, die wir dabei sammeln! -unbekannt-
Dieser Satz beschreibt unsere Flusskreuzfahrt auf der Saône und Rhône perfekt. Zwischen Weinbergen, die im Herbst bunt leuchten und geschichtsträchtigen Städten werden die Etappen zu einem tollen Erlebnis. An Bord der Bijou du Rhône erlebten wir Frankreich von einer entspannten, genussvollen Seite, begleitet vom leisen Plätschern des Wassers.

Immer wieder ziehen herbstliche Landschaften und historische Städte an uns vorbei
Eine Flusskreuzfahrt auf der Rhône und Saône ist ideal für dich, wenn du Reisen durch Frankreich liebst, aber das Tempo selbst bestimmen möchtest. Ohne ständiges Kofferpacken und ohne Hektik. Stattdessen Zeit für Genuss, Begegnungen mit netten Leuten und beeindruckende Landschaften.

Der Cube Orange in Lyon
In diesem Reisebericht nehme ich dich mit auf unsere Route von Lyon nach Chalon-sur-Saône und bis in den Süden ans Mittelmeer nach Arles. Vorbei an vielen malerischen Orten, Kultur und kulinarischen Genüssen.

Das war unsere Route
Warum eine Flusskreuzfahrt?
Entspannt reisen statt hetzen
Eine Flusskreuzfahrt ist die perfekte Mischung aus Entspannung und Entdeckungen! Statt ständig Koffer zu packen, zieht die Landschaft gemütlich an dir vorbei, Weinberge und mittelalterliche Städtchen inklusive.

Schon beim Frühstück ziehen herrliche Landschaften an dir vorbei
An Bord genießt du gutes Essen, ein Glas regionalen Wein und die Ruhe des Wassers. Und das Beste: Jeden Tag wachst du an einem neuen, spannenden Ort auf, ohne Stress, ohne Hektik.
Landschaft und Kultur hautnah erleben
Landschaft und Kultur hautnah erleben, das ist das Besondere an einer Flusskreuzfahrt auf Rhône und Saône. Das Schiff gleitet gemächlich durch die Landschaft und bei Landausflügen schlenderst du durch enge Gassen, probierst lokalen Wein oder genießt einen Café au Lait in der Sonne. So kannst du Frankreich ganz entspannt entdecken.

In den Gassen von Arles
Komfort und Geselligkeit an Bord
Geselligkeit und Bequemlichkeit werden an Bord großgeschrieben. Ob beim gemeinsamen Dinner, einem Plausch auf dem Sonnendeck oder einem gemütlichen Abend in der Lounge mit Musik und einem Glas Wein, schnell kommst du mit Mitreisenden ins Gespräch.

Unterhaltung auf der Bijou du Rhône
Die entspannte Atmosphäre, der aufmerksame Service und kurze Wege auf den gemütlichen Flusskreuzfahrt-Schiffen machen das Reisen rundum angenehm.
Unser schwimmendes Hotel: Die Bijou du Rhône

Unser schwimmendes Hotel, die Bijou du Rhône
Zahlen, Daten, Fakten zur Bijou du Rhône
- Länge: 114,3 Meter
- Breite: 11,4 Meter
- Tiefgang: 1,5 Meter
- Decks: 4
- Passagier-Kabinen: 75, verteilt auf 3 Decks
- Passagiere: maximal 150
- Crew: 40
- Baujahr/Renovierung: 2001/2019
- Reederei: Nicko Cruises
- Bordsprache: Deutsch und Englisch
- Bordwährung: Euro
- Zahlungsmittel: Bargeld, Kreditkarten, EC-Karten
- Internet: kostenpflichtiges WLAN, in Frankreich gilt das EU roaming, ist an Bord fast immer verfügbar
Daten, Zahlen und Fakten zu unserer Reise
- 125 Passagiere an Bord
- 38 Crewmitglieder
- 484 zurückgelegte Flusskilometer
- 30 mal durch eine Schleuse gefahren
- 1. Kapitän: Thierry Ducout
- 2. Kapitän: Lorenz Ducout
- Kreuzfahrt-Direktorin: Kathrin Wimmer
Atmosphäre und Stil des Schiffes
Auf der Bijou du Rhône habe ich mich sofort wohlgefühlt. Das Schiff hat Charme, ist familiär und du findest überall gemütlichen Ecken.

Leseecke auf der Bijou du Rhône

Restaurant
Kabinenkomfort und Ausstattung
Unsere Kabine auf der Bijou du Rhône war klein (ca. 15 qm), aber super gemütlich, perfekt durchdacht mit viel Stauraum, einem kleinen Safe und einem gemütlichen Sessel! Die Kabine hat ein großes, zu öffnendes Fenster über die ganze Breite mit Blick aufs Wasser, ein bequemes Bett und ein kleines Bad. Abends einzuschlafen, während das Schiff leise weitergleitet war einfach traumhaft.

Unsere Kabine
Kulinarische Genüsse: Essen und Trinken an Bord
Essen und Trinken an Bord der Bijou du Rhône ist wirklich ein Highlight, immer mit Blick auf den Fluss! Schon das Frühstücksbuffet ließ kaum Wünsche offen – frisches Obst, Croissants, Rührei, Käse, Wurst und sogar ein Glas Sekt, um genussvoll in den Tag zu starten.

Light-Lunch-Buffet
Mittags gab es ein 3-Gänge-Menü, das – wie auch das Abendessen – bereits beim Frühstück ausgewählt wurde. Alternativ stand ein Light-Lunch-Buffet bereit. Nachmittags lockten Kaffee und Kuchen, aber wir waren ständig auf Ausflügen, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Man muss eben Prioritäten setzen!

Eindrücke vom Abendessen
Abends wurde es dann lecker: 4- oder 5-Gänge-Menüs, besonders das französische Menü und das Galadinner waren ein Genuss. Wobei von der Schneckensuppe beim französischen Menü nicht alle Gäste überzeugt waren. Ich habe sie natürlich probiert und fand sie ganz okay.
Getränke sind nicht inklusive, aber ein Getränkepaket lohnt sich absolut, wenn du Wein oder Cocktails magst.
Einschiffung in Lyon – Der Beginn einer einzigartigen Reise
Einschiffung auf der Bijou du Rhône
Unsere Flusskreuzfahrt startete in Lyon, wo wir abends mit dem TGV aus Karlsruhe ankamen. Am Bahnhof wartete schon ein Taxi, das uns und vier weitere Mitreisende direkt zum Schiff brachte. Ich muss sagen, die Anreise mit dem TGV war für uns perfekt, schnell und bequem.
Da wir die letzten Gäste waren, ging das Einchecken superfix. Koffer auf die Kabine, kurz die Kabine begutachten – und schon ging es ins Restaurant. Das Abendessen war bereits in vollem Gange, und wir ließen den ersten Abend gemütlich an Bord ausklingen. Du bekommst übrigens im Restaurant am ersten Abend einen Tisch zugeteilt, an welchem du die ganze Reise über deine Mahlzeiten bekommst.

Angekommen auf der Bijou du Rhône
Für die Anreise gibt’s mehrere Optionen: mit dem Zug (wie wir), mit dem eigenen Auto oder ganz bequem per Haustürabholung im Bus. Letzteres ist praktisch, kann aber – je nach Entfernung – eine ziemlich lange Tour werden.
Sicherheitseinweisung und erste Infos zur Reise
Am nächsten Morgen ging’s um 10:00 Uhr zur Sicherheitseinweisung, Pflichtprogramm für alle an Bord. Das Ganze war kurz und informativ. Wir erfuhren, was im Notfall zu tun ist, wo die Rettungswesten liegen und wie man sich an Bord richtig verhält. Danach folgten allgemeine Infos zur Reise: Ablauf, Zeiten, und natürlich die Vorstellung der Landausflüge. Dabei bekamen wir richtig Lust aufs Entdecken – so sehr, dass wir uns kurzerhand für alle Ausflüge, die zeitlich möglich waren, entschieden. Spoiler: Es hat sich absolut gelohnt!
Unsere Route – Zwischen Saône und Rhône
Tournus und Boune
Unsere Abfahrt verzögerte sich wegen technischer Probleme – also ging’s erst am frühen Morgen los. Der ursprüngliche Ausflugsplan wurde angepasst, und so landeten wir zunächst in Tournus statt in Chalon-sur-Saône. Bei noch trockenem Wetter spazierten wir gemütlich durch das hübsche Städtchen mit seinen engen Gassen und alten Steinhäusern, ein malerischer Auftakt!

Spaziergang durch das mittelalterliche Städtchen

Streetart in Tournus
Später startete dann unser geplanter Ausflug durch das Burgund, leider im Regen. Doch die leuchtend bunten Weinberge wirkten selbst unter grauem Himmel beeindruckend. Unsere Reiseleiterin erzählte mit viel Wissen über den Weinanbau in dieser Region.
Unser Ziel war allerdings Beaune, wo wir das berühmte Hôtel-Dieu besichtigten, ein ehemaliges Armenhospital aus dem 15. Jahrhundert mit seinem prachtvollen, bunt glasierten Dach.

Hotel-Dieu
Auch hier erfuhren wir von unserer Reiseleiterin allerlei interessantes, spazierten durch die Krankensäle, die Küche und die Apotheke.

Krankensaal im Hôtel-Dieu

Mittelalterliche Küche
Besonders beeindruckend fand ich das Gemälde „Das Jüngste Gericht“ von Rogier van der Weyden, eindrucksvoll und sehr detailreich.
Nach einem kleinen Stadtbummel ging’s zurück zum Schiff, das inzwischen nach Chalon-sur-Saône weitergefahren war und dort auf uns wartete.
Cluny
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück gleich weiter: Das Kloster Cluny war eines meiner persönlichen Highlights der Flusskreuzfahrt. Reiseleiterin Ingeborg erzählte mit so viel Begeisterung und Wissen über das einst mächtige Kloster, dass man die Geschichte förmlich spüren konnte.

Erster Blick auf das Kloster Cluny
Von Cluny aus spannte sich einst ein Netzwerk von über 1.000 Klöstern quer durch Europa, auch im Schwarzwald, meiner Heimat, finden sich noch Spuren davon. Heute steht nur noch ein Bruchteil der gewaltigen Anlage, aber was geblieben ist, beeindruckt immer noch zutiefst. In den interaktiven Installationen kannst du dir die unglaublichen Ausmaße der früheren Klosteranlage gut vorstellen.
Besonders fasziniert hat mich der Turm Major Ecclesia aus dem 11. Jahrhundert, die Akustik hier ist einfach unglaublich! Natürlich mussten wir diese testen und haben den Kanon „Bruder Jakob“ angestimmt. Einfach genial!

Turm der Major Ecclesia
Überall im Kloster findet man die typische Symbolik der Romanik – schlicht, kraftvoll und voller Bedeutungen, die uns unsere Reiseleiterin sehr anschaulich erklärte. Ein Ort, der Geschichte lebendig macht!

Nach diesem beeindruckenden Halbtagesausflug ging es zurück auf die Bijou du Rhône.
Ein halber Tag im Val d’Oingt
Nach dem Light-Lunch-Buffet legte das Schiff kurz in Belleville-sur-Saône an: Zeit für den nächsten Landausflug! Mit dem Bus ging’s durch das Beaujoulais und das wunderschöne Tal d’Oingt, vorbei an sanften Hügeln, goldgelben Weinbergen und kleinen Dörfern, die aussehen, als wäre hier dieZeit stillgestanden. Und immer wieder fantastische Ausblicke!

Panorama-Fahrt durch das Beaujoulais
Unser Ziel war ein Bio-Weingut – und dort gab’s nicht nur spannende Infos über den Weinanbau, sondern auch eine Weinprobe. Drei verschiedene Weine gab es aus dem Sortiment zu probieren, mein Favorit war ganz klar der Rotwein: kräftig, rund und im Eichenfass gereift, sehr lecker!

Weinprobe
Danach sind wir noch ein Stück durch das mittelalterliche Dorf Oingt spaziert. Kein Wunder, dass es zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt – kleine Ateliers, gemütliche Cafés und überall kleine Häuser, gebaut aus dem warmen, goldenen Stein, der in der Sonne leuchtet.

Wunderschöne Gassen in Oingt

Spaziergang durch Oingt
Zurück an der Anlegestelle in Trévoux wartete schon unsere Bijou du Rhône. Kaum an Bord, ging’s weiter – Abendessen, dann das nächste Highlight: die Fahrt von der Saône auf die Rhône durch das hell erleuchtete Lyon. Ein perfekter Abschluss für einen rundum erlebnisreichen Tag!

Fahrt durch Lyon und wieder zurück auf die Rhône
Viviers – Zeitreise ins Mittelalter
Unser nächster Halt war Viviers und wir kamen sogar rund zwei Stunden früher an als geplant. Das war perfekt für uns, so konnten wir am Vormittag ganz entspannt durch das kleine mittelalterliche Städtchen schlendern.

In den Altstadtgassen von Viviers
Vom Schiff ging es erst durch eine schattige Allee aus alten Platanen, dann durch enge, verwinkelte Gassen hinauf zur Kathedrale Saint-Vincent mit dem Aussichtspunkt Belvedere de Châteauvieux. Die Kathedrale thront eindrucksvoll auf einem Felsvorsprung über der Rhône und gilt als die kleinste Kathedrale Frankreichs, in der noch regelmäßig Gottesdienste stattfinden.

Aussicht vom Belvedere de Châteauvieux über die Altstadt bis zu den Alpen
Viviers hat nur rund 4.000 Einwohner, doch seine mittelalterliche Struktur ist komplett erhalten, ein echtes Schmuckstück! Der Spaziergang durch die pittoresken Gassen und der Blick von der Kathedrale hinunter auf den Fluss und die Ausläufer der Alpen waren fantastisch.
Spektakuläre Ardeche-Schlucht
Nach dem Mittagessen blieb kaum Zeit zum Verschnaufen – schon saßen wir wieder im Bus Richtung Lavendelmuseum und Ardeche-Schlucht. Auf die Schlucht hatte ich mich besonders gefreut! Die Lavendelfelder waren zwar schon abgeerntet, doch der betörende Duft hing noch in der warmen Luft.

Lavendelfelder
Unsere Reiseleiterin zeigte uns, wie die Pflanzen nach der Blüte zurückgeschnitten werden, und im Museum gab’s spannende Einblicke in die Herstellung von Öl und Seife – alles duftete herrlich nach Sommer. Danach kam das absolute Highlight: die Fahrt durch die Ardeche-Schlucht!

Pont d’Arc
Auf engen, kurvigen Straßen ging’s hinunter zum berühmten Pont d’Arc, einem imposanten Natursteinbogen über dem türkisgrünen Wasser. Beim Fotostopp entdeckten wir sogar ein paar neugierige Ziegen!

Wildlebende Ziegen in der Ardeche-Schlucht
Zum Abschluss genossen wir den Blick von der Grotte de la Madeleine in die Tiefe – samt einem Gläschen Maronenlikör mit Weißwein. Ein perfekter Tag, der auf dem Schiff mit einem gemütlichen und guter Stimmung endete.

Herrliche Ausblicke in die Ardèche-Schlucht
Arles – Auf den Spuren von Van Gogh
Unser nächster Halt war Arles. Irgendwann mitten in der Nacht legten wir an, und am Morgen ging’s gleich los zum Stadtspaziergang. Arles hat mich sofort verzaubert: enge Gassen, helle Steinhäuser und überall Geschichte zum Anfassen, die uns unsere Reiseleiterin anschaulich erzählte.

In den Gassen von Arles
Schon die Gallier lebten hier, später die Römer – das riesige Amphitheater mit Platz für 20.000 Menschen ist einfach beeindruckend! Heute finden dort unblutige Stierkämpfe statt, die „course de Camarguaise“.

Amphitheater
Besonders fasziniert hat mich aber, dass Vincent van Gogh hier lebte und einige seiner berühmtesten Werke malte. Vor dem „Café de la Nuit“ zu stehen, das er gemalt hat, fans ich schon sehr beeindruckend.

Café de la Nuit, die Vorlage für van
Ein Tag in der Camargue: Stiere, weiße Pferde und Flamingos
Gleich nach dem Stadtrundgang in Arles ging es zum nächsten Höhepunkt: Ein Ausflug in die Camargue zur Manade Arnaud, wo die berühmten schwarzen Camargue-Stiere gezüchtet werden.
Bei der Begrüßung durch die Besitzerin erfuhren wir einiges über die Manade, also die Stierfarm und über den unblutigen Stierkampf. Anschließend ging’s mit einem Leiterwagen direkt mitten hinein in die Stierherde.

Mitten in der Stierherde
Umgeben von weiter Landschaft, weißen Pferden und dem typischen Wind der Camargue, das war schon ein spannendes Erlebnis. Besonders spannend war es, den Guardians zuzuschauen, wie sie auf ihren eleganten Pferden einzelne Tiere geschickt von der Herde trennten.

Die stolzen Guardians auf ihren eleganten Camargue-Pferden
Zum Mittag gab’s dann ein rustikales Menü mit Wasser und Wein: Stierpastete, Stiersalami und Gulasch mit Camargue-Reis, alles lecker und mit regionalen Produkten zubereitet. Zum süßen Abschluss: Apfeltarte mit Kaffee – perfekt!

Am Meer
Danach ging’s ans Meer, ins charmante Saintes-Maries-de-la-Mer. Wir bummelten durch die kleinen Gassen, stöberten in Souvenirläden und machten einen kurzen Abstecher zur Kathedrale.

Flamingos
Zum Schluss stand noch der Vogelpark Pont du Gau auf dem Programm – ein Paradies für Naturfreunde! Besonders die unzähligen Flamingos haben mich begeistert. Beim Rückweg zur Bijou du Rhône tauchte die Sonne den Himmel in Rosa und Gold, noch ein unvergesslicher Tag!
Avignon – Stadt der Päpste
Am nächsten Morgen lagen wir schon in Avignon und zum Frühstück begrüßte uns Kreuzfahrtdirektorin Kathrin Wimmer fröhlich aus den Lautsprechern – natürlich mit „Sur le Pont d’Avignon…“. Mit diesem Ohrwurm im Kopf starteten wir unseren Stadtrundgang in der Stadt der Päpste.

Papstpalast in Avignon
Vorbei an der berühmten Brücke ging es durch eines der sieben alten Haupttore hinein in die historische Altstadt, die von einer über vier Kilometer langen Stadtmauer umgeben ist. Avignon ist UNESCO-Weltkulturerbe, wir bestaunten einige eindrucksvolle Gebäude, den mächtigen Papstpalast, das Rathaus und das Theater. In der Sonne genossen wir noch einen Café und das provenzalische Flair, bevor wir uns auf den Rückweg, vorbei an der Pont d’Avignon, zur Bijou du Rhône machten.

Pont d’Avignon
Ausflug zum Pont du Gard: römische Geschichte hautnah auf der Rhône-Kreuzfahrt
Nach einem schnellen Lunch am Light-Lunch-Buffet ging’s auch schon wieder los – der Pont du Gard stand auf dem Programm! Dieses beeindruckende römische Aquädukt ist wirklich beeindruckend.
Erst haben wir uns im Museum umgeschaut, dann sind wir gemütlich zum Bauwerk spaziert, um es aus allen Blickwinkeln zu bestaunen.

Pont du Gard
Fun Fact: Der Pont du Gard ist auf dem Fünf-Euro-Schein abgebildet – wusste ich gar nicht! Unten am Wasser war das Licht einfach traumhaft, aber unser Schiff, die Bijou du Rhône, wartete schon in Châteauneuf-du-Pape – also hieß es: Leinen los Richtung Lyon!

Pont du Gard
Lyon – Rückkehr und Abschied
Die Bijou du Rhône war die ganze Nacht unterwegs, als ich am Morgen die Vorhänge öffnete, glitt draußen die herbstliche Landschaft vorbei: Nebel über den Weinbergen, herbstliche Bäume, spiegelglattes Wasser. Beim Frühstück ließen wir einfach die Seele baumeln und genossen die Aussicht. Danach ging’s aufs Sonnendeck und wir beobachteten die Fahrt durch die Schleuse.
Während des anschließenden Light-Lunches fuhren wir in Lyon ein. Unsere Kreuzfahrtdirektorin Kathrin Wimmer erklärte dabei die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten. Nach dem Anlegen starteten wir gleich zur Stadtrundfahrt: Erst hinauf zur Basilika Notre Dame de Fourvière – ein imposantes Bauwerk mit prachtvollen, goldverzierten Mosaiken, das uns alle beeindruckte.

Kathedrale Notre Dame de Fourvière
Von dort oben bot sich ein atemberaubender Blick über ganz Lyon, bis hin zu den Alpen mit dem Mont Blanc am Horizont.

Herrliche Aussicht über Lyon bis zu den schneebedeckten Alpen
Anschließend ging’s hinunter in die Altstadt, wo wir durch enge Gassen schlenderten und einige der typischen Durchgänge zwischen den alten Häusern entdeckten. Ein wunderschöner Tag – in Lyon wäre ich wirklich gerne noch etwas länger geblieben.

Altstadt von Lyon
Wenn du noch mehr Inspiration für Flusskreuzfahrten suchst, dann wirf gerne einen Blick auf meine weiteren Blogbeiträge über eine stimmungsvolle Flusskreuzfahrt auf dem Flusskreuzfahrt auf dem Rhein in der Adventszeit , sowie eine genussreiche Flusskreuzfahrt auf der Donau im Sommer.
Fazit zur Reise – Entspannt, genussvoll, unvergesslich
Unsere Flusskreuzfahrt auf der Saône und Rhône war super, wir haben jede Minute genossen! Die Bijou du Rhône ist sehr gemütlich und mit nur 75 Kabinen schön überschaubar. Schon nach kurzer Zeit kennst du einen Großteil der Mitreisenden und die Crew – das macht die Atmosphäre richtig herzlich.
Mein Mann und ich haben wirklich jeden möglichen Ausflug mitgemacht – Stadtspaziergänge, Busfahrten, alles super organisiert. Unsere Reiseleiter*innen waren allesamt großartig, mit einem Wissen, das einen manchmal fast umgehauen hat, und sie haben die Ausflüge richtig lebendig gemacht. Weil wir so viel unterwegs waren, blieb uns nicht so viel Zeit, das Schiff in Ruhe zu genießen – aber das war genau das, was wir wollten: so viel wie möglich sehen.
Wenn du es entspannter magst, kannst du natürlich auch nur einzelne Ausflüge machen oder gemütlich an Bord chillen. Für alle, die über eine Flusskreuzfahrt in Frankreich nachdenken: absolut empfehlenswert! Falls du dich für eine Flusskreuzfahrt in Frankreich interessierst, klicke einfach hier.
Zu dieser herrlichen Pressereise wurde ich von Nicko Cruises eingeladen und möchte mich herzlich dafür bedanken. Meine Meinung über die Reise bleibt davon unberührt.
Danke für den schönen Artikel! Wir werden über Silvester eine Flußkreuzfahrt auf der Donau machen und sind schon mega gespannt. Denn bis auf eine Fahrt mit den Hurtigruten wird das unsere erste Kreuzfahrt überhaupt sein.
Vielleicht machen wir danach auch mal eine Reise auf der Rhone
Viele Grüße
Sabiene
Hallo Dagmar
Ach Frankreich hält einfach so viele Schätze für uns bereit. Toller Bericht, der Lust auf mehr macht.
Euch weiterhin tolle Reisen.
Mike
Liebe Dagmar,
Flusskreuzfahrten sind die einzigen Kreuzfahrten, die ich mir vorstellen könnte. Gemütlich auf dem Fluss dahingleiten und unterwegs Städte erkunden klingt nach einem schönen Programm. Vielen Dank für den Bericht.
Liebe Grüße
Elke
Hallo Dagmar, danke für’s virtuelle Mitreisen-lassen – ein interessanter Bericht. In dieser Region waren wir noch überhaupt nicht. Ist bestimmt total entspannt, das vom Schiff aus zu erkunden.
Liebe Grüße, Cornelia