Die Premiere „Kulinarische Wanderung im Teinachtal“ – ich war dabei!

Kulinarische Wanderung im Teinachtal

kürzlich durfte ich auf Einladung der Teinachtaltouristik an einer geführten kulinarischen Wanderung im Teinachtal teilnehmen. Für mich war es die erste Teilnahme an einer solchen Wanderung und ich muss sagen, ich habe es genossen: Viel frische Schwarzwaldluft, ein kulinarisches Menü, verteilt auf mehrere Stationen, eine aussichtsreiche Wanderung, ein toller Wanderführer und eine buntgemischte Gruppe mit Hund an Mitwanderern.

Sanft geht es den Wiesenweg zur 1. Etappe der kulinarischen Wanderung bergan

Sanft geht es den Wiesenweg bergan

 

Die 1. Etappe

Am Startpunkt begrüßte uns ein Schwarzwaldguide, der die Wanderung auf kurzweilige und sehr informative Weise begleitete. Gleich ging es bergan zu der Scheffelhütte, welche dem Dichter Johann Victor von Scheffel gewidmet wurde, der in Bad Teinach seinen Urlaub im Hotel Therme Teinach verbrachte und seine Gesundheit an dem Heilwasser des Ortes stärkte.

An der Scheffelhütte legten wir die erste Rast ein und erfuhren bei Apfelcidre und leckeren Snacks, hergestellt im Casa Rustica, einiges zur Geschichte von Bad Teinach Zavelstein. Von der Hütte aus hatten wir den ersten aussichtsreichen Ausblick auf Bad Teinach.

1. Rast in der Scheffelhütte bei meiner kulinarischen Wanderung im Teinachtal

1. Rast in der Scheffelhütte mit leckerem Apfelcidre und Snacks

 

Die 2. Etappe

Die Wanderung führte uns über Wald- und Wiesenwege, vorbei an wunderschön blühenden Frühlingswiesen, weiter. Oberhalb des Hotels Therme Teinach schlängelte sich der Weg über Stufen und Pfade hinunter zum Hotel.

Blick auf das Hotel Therme Teinach bei meiner aussichtsreichen kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Blick auf das Hotel Therme Teinach

 

Hier erwartete uns das Personal des Hotels mit der nächsten kulinarischen Köstlichkeit: Auf der Terasse des Hotels, mit Sicht auf den wunderschön angelegten Kurpark, servierte uns das Hotel leckeren Flammkuchen in verschiedenen Variationen mit einem Glas Sekt.

Aperitif auf der Terasse des Hotels Therme Teinach bei meiner kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Aperitif auf der Terasse des Hotels Therme Teinach

 

Auch hier erzählte uns Herr Rust, der Schwarzwaldguide, wieder einiges zum Tal des Wassers, wie das Teinachtal auch genannt wird. Die Teinachquellen sind nicht nur für ihre Qualität als Heilbad bekannt, das natürliche Mineralwasser aus dem Nordschwarzwald wird aus bis zu 100 Meter tiefen Quellen des Schwarzwaldes gefördert und in Flaschen abgefüllt, als Mineralwasser verkauft.

3schaliger Brunnen mit Löwenköpfen in der Allee des Hotel Therme Teinach

3schaliger Brunnen mit Löwenköpfen in der Allee des Hotel Therme Teinach

 

Die 3. Etappe

Vom Hotel Therme Teinach wanderten wir weiter durch das kleine, schnuckelige  Schwarzwaldstädtchen, eine kurze Strecke leicht bergauf dem Tal entlang, mit Wasserwiesen und Trockenmauern. Dann ging es Schritt für Schritt den Berg hoch, Richtung Zavelstein. Auf halber Höhe erreichten wir die Schloßberghütte, unser nächstes Etappenziel.

Schlossberghütte, eine urige Hütte im Teinachtal

Schlossberghütte Zavelstein

 

Das Team der Schloßberghütte servierte uns eine leckere Spargelsuppe. Die urige Blockhütte mit großer Sonnenterrasse befindet sich mitten im Wald.

Unser Schwarzwaldguide erzählte auch hier wieder kurzweilig und informativ, passend zur Umgebung, über den Schwarzwald und die Bäume des Waldes.

Nach der Stärkung und einer kleinen Pause setzten wir unsere kulinarische Wanderung fort.

Die 4. Etappe

Nun kommen wir zur anstrengendsten Etappe der Wanderung. Unser Guide erzählte uns, dass wir das 5-Minuten Wegle nach Zavelstein hochsteigen, also in 5 Minuten oben sind. Das waren die längsten 5 Minuten, die ich je gewandert bin! Gefühlt war es für mich ca. eine halbe Stunde. Es ging steil bergan, über schmale Wurzelwege und Steine hinweg Richtung Hotel Berlins KroneLamm, einem 4-Sterne Wellnesshotel in dem beschaulichen Städtchen Zavelstein.

Steiler Anstieg hoch nach Zavelstein bei meiner 1. Kulinarischen Wanderung

Steiler Anstieg hoch nach Zavelstein

4-Sterne Hotel Berlins KroneLamm im beschaulichen Städtchen Zavelstein

Hotel Berlins KroneLamm in Zavelstein

Das Auge isst mit, leckeres Hauptgericht bei meiner Kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Das Auge isst mit – leckeres Hauptgericht im Hotel Berlins KroneLamm in Zavelstein

 

Die Mühe hatte sich gelohnt – das Restaurant des Hotels überraschte uns mit einem super leckeren Hauptgericht, Kalbsfilet mit Holundersauce an Gnocchi und Zucchinigemüse. Nach dem leckeren Menü und dem steilen Anstieg fiel es mir schwer, das Hotel zu verlassen in Richtung der nächsten Etappe. Der Wellnessbereich oder die Sonnenterrasse des Hotels hätten mir genügt.

5. Etappe

Wir schlenderten durch das beschauliche Städtchen Zavelstein, vorbei an den Krokuswiesen, die zu dieser Jahreszeit natürlich schon lange verblüht waren. Unser nächstes Etappenziel war das Wanderheim Zavelstein, welches vom Schwarzwaldverein Ortsgruppe Calw an die Inhaber des Hotels Berlins KroneLamm verpachtet wird.

Hier werden regionale, zünftige Gerichte angeboten.

Bei der Kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Leckerer Nachtisch im Wanderheim Zavelstein

 

Im Wanderheim wurden wir im Freien erwartet und durften Platz nehmen an den Tischen unter dem mit Biberschwanzziegeln gedeckten Dach, wo wir geschützt vor der Sonne unseren Nachtisch, Variationen von Erdbeeren einnehmen konnten.

Variationen von Erdbeeren, leckerer Nachtisch bei meiner Kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Variationen von Erdbeeren, leckerer Nachtisch

 

Hier verweilten wir noch eine ganze Zeit bei Kaffee, Teinacher oder auch einem leichten Weißwein mit Blick auf den angeblich schönsten Baum von Zavelstein.

Der angeblich schönste Zaun von Zavelstein, entdeckt bei meiner kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Der angeblich schönste Baum von Zavelstein

 

Letzte Etappe

Alles Schöne geht mal zu Ende und so haben wir wieder unsere Wanderstiefel geschnürt und uns auf den Weg zur Burgruine Zavelstein hoch über dem Teinachtal begeben. Von der ehemaligen Stauferburg sind nur noch die Kernburg, eine Toranlage mit Brücke über den Burggraben, ein Kellergewölbe und einige Mauerreste erhalten.

Burgruine mitten in dem sehenswerten Städtchen Zavelstein

Burgruine Zavelstein

 

Der ca. 30 Meter hohe Bergfried kann bestiegen werden und eröffnet nach dem Aufstieg einen sagenhaften, aussichtsreichen Rundblick in das Teinachtal und über den Schwarzwald, bis hin zur schwäbischen Alb.

Viele Bänke in der Burganlage laden zu einer Rast ein und wir haben dies auch genutzt, um noch ein spezielles Teinachtaler Wässerchen unseres Scharzwaldguides zu probieren.

Danach ging es auch schon wieder den steilen Berg hinunter, Richtung Bad Teinach.

Kleine Verschnaufpause beim Abstieg von Zavelstein nach Bad Teinach bei meiner kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Kleine Verschnaufpause beim steilen Abstieg

 

In Bad Teinach angekommen, besuchten wir noch kurz die Nudelmanufaktur, die auf unserem Weg zum Parkplatz lag. In den Auslagen findest du unter anderem über 150 verschiedene Nudelsorten, alle ohne Ei, mit Teinacher Quellwasser, unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen oder auch mal mit frischem Gemüse hergestellt.

Einkauf in der Nudelmanufaktur Bad Teinach, wo über 150 verschiedene, leckere Nudelsorten angeboten werden.

Einkauf von Mitbringseln in der Nudelmanufaktur Bad Teinach

 

Mein Fazit zur kulinarischen Wanderung im Teinachtal

Die Premiere der Wanderung ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Die Strecke der Wanderung war von der Länge her nicht zu anstrengend (ca. 7 Kilometer), die Anstiege waren zum Teil knackig!

Das Menü in den verschiedenen Hotelrestaurants und Wanderhütten war ansprechend und lecker. Nur zu empfehlen!

Der Schwarzwaldguide, Herr Rust aus Calw, hat uns sehr kurzweilig und informativ, mit immer mal wieder einem Scherz auf den Lippen, durch das Teinachtal geführt.

Vielen Dank an Teinachtaltouristik für die Teilnahme an der Wanderung!

 

Oder hier eine aussichtsreiche Wanderung.

 

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8 comments on “Die Premiere „Kulinarische Wanderung im Teinachtal“ – ich war dabei!
  1. Das Bild „Rasten auf der Scheffelhütte“ ist genial 🙂
    Das nenne ich Blogger at Work 🙂

    Eine schöne Geschichte, die ich gerne nachwandern würde.
    Gäbe es in der Region auch Hütten, in denen man für längere Touren übernachten kann?

    Viele Grüße
    Katja

    • Hallo Katja,
      Hütten zum Ubernachten gibt es in der Region eher weniger, dafür aber zum Teil wirklich tolle Hotels, die als Basis für Wanderungen genutzt werden können.
      Liebe Grüße Dagmar

  2. Hallo Dagmar,
    das ist ja eine wirklich tolle Sache, so eine kulinarische Wanderung, davon höhre ich das erste Mal! Praktisch auch, da man sich die Kalorien ja auch gleich wieder abläuft!
    Werde mal schauen, ob es so etwas auch bei uns im Norden gibt!
    Danke für diesen Einblick
    Lg Miriam

    • Hallo Miriam,

      Ja, war wirklich eine tolle Erfahrung. Bei uns im Schwarzwald wird das in verschiedenen Regionen angeboten.

      Lg Dagmar

  3. Da ich sowohl essen als auch wandern über alles liebe, wäre so eine kulinarische Wanderung eindeutig etwas für mich 😉 Vielen Dank für diesen tollen Bericht.

    Liebe Grüße,
    Michaela

  4. Liebe Dagmar, das klingt nach einem gelungenen Tag. Wandern und dabei mit leckerem Essen aus der region verwöhnt werden? Ein wirkliches tolles Konzept. Muss ich auch unbedingt mal ausprobieren. Danke dir für deinen Erfahrungsbericht.

  5. Zusammen wandern ist immer schön und wenn es dann auch noch eine Genussreise durch die vielen Leckereien wird…herrlich! Ach da bekomme ich ja gleich Lust auch wieder die Schuhe zu schnüren… 🙂

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